KUNST. HANDWERK. GASTFREUNDSCHAFT - DIE SEELE DER LECH LODGE

Mit Liebe zum Handwerk und zum Detail

Johanna Moosbrugger über ihre Leidenschaft für Gestaltung, Kunst und Gastfreundschaft:
„Die Liebe zum Handwerk begleitet mich, seit ich denken kann. Schon als Kind habe ich jede Gelegenheit genutzt, etwas mit meinen Händen zu gestalten. Meine Großmutter stickte Kissen und Tischdecken, meine Mutter häkelte, mein Vater zeichnete die Baupläne selbst – und ich? Ich habe immer dann angepackt, wenn es etwas zu formen, zu verschönern oder neu zu denken gab.
Heute darf ich in der Lech Lodge meine kreative Leidenschaft voll ausleben – mit einem feinen Gespür für Ästhetik, ehrliches Handwerk und alpine Ursprünglichkeit.
Ich wünsche mir Orte, die nicht nur schön sind – sondern spürbar. Voller Geschichte, Gefühl und Persönlichkeit.“

Wie alles begann

Während der Renovierungen des elterlichen Gasthofs Post habe ich in der Zeit, in der ich dort mitarbeitete, meine Liebe zu handgefertigten Details entdeckt. Besonders fasziniert haben mich die kunstvollen Fliesen aus der niederländischen Manufaktur Veensluis der Familie Sytsma – gefertigt in alter Tradition, wie im 17. Jahrhundert. Sie haben etwas in mir ausgelöst.
Neugierig reiste ich nach Heerenveen, um dem Ursprung dieser Schönheit nachzugehen – und durfte dort das Fliesenhandwerk selbst erlernen. Ein Kulturgut, das Jahrhunderte überdauert hat. Zeitlos schön.
Aus dieser ersten Faszination entwickelte sich meine tiefe Liebe zum Arbeiten mit Ton, Holz, Gips und Stein – Materialien, mit denen ich bis heute meine Ideen umsetze. Nach einer Bildhauerausbildung im zweiten Bildungsweg bei Familie Geisler-Moroder in Elbigenalp habe ich darin mein gestalterisches Zuhause gefunden.

Gestaltung mit Seele Handwerk & Kunst in der Lech Lodge

Jeden Raum der Lech Lodge gestalte ich mit viel Feingefühl für Materialien, Licht, Farbe und Atmosphäre. Unterstützt werde ich dabei von meinem Ehemann Klaus – Sammler, kreativer Sparringspartner und Entdecker schöner Dinge – sowie vom Architekten Christian Prasser, einem langjährigen Freund aus Kindertagen, der unsere Vision architektonisch mitträgt und weiterdenkt.
Die Landschaftsbilder in unseren Chalets stammen vom Kunstfotografen Edgar Mall aus St. Anton am Arlberg – einem Freund, dessen Blick für alpine Stimmungen mich immer wieder inspiriert.
Im und rund um das Haus finden sich Werke von mir selbst und von Künstler*innen, die meine Seele berührt haben – jedes Stück erzählt seine ganz eigene Geschichte.

 

Lech Lodge Kunst © Andreas Wimmer
Lech Lodge Kunst © Andreas Wimmer

Von Steinböcken & Seelenbildern

Viele meiner künstlerischen Motive sind eng mit meiner Familie und der Natur verbunden – besonders mit der Tierwelt. Kein Zufall also, dass unser Wappen den Steinbock trägt, den König der Alpen. Es ist meine Hommage an meinen Großvater, der einst maßgeblich dazu beitrug, das Aussterben der Steinböcke am Arlberg zu verhindern.

Auch ich selbst habe für fast 20 Jahre Lech verlassen, um in St. Anton die Pension meiner Großmutter mütterlicherseits zu übernehmen und neu aufzubauen. Nachdem wir die Pension Bertl Schalle in das heutige „Bergschlössl“ verwandelten und das „Basecamp“ gründeten, wandte sich unser Blick zurück in die Heimat um einen Lebenstraum umzusetzen.
Mit der Gründung der Lech Lodge bin ich nach all den Jahren zurückgekehrt – ein Ankommen, das sich anfühlt wie ein Kreis, der sich schließt. Für mich – vielleicht so, wie es für die Steinböcke war. Wir sind dankbar dafür, angekommen zu sein.

Ein Ort für kreative Begegnung

In den ruhigeren Zeiten – vor allem im Frühling und Herbst – widme ich mich intensiv meiner Kunst. In Zukunft möchte ich diesen Freiraum gerne mit Gästen teilen: in kleinen Workshops, gemeinsamen Projekten oder offenen Ateliers.

„Etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, ist für mich ein wunderbarer Ausgleich zur digitalen Überflutung – und vielleicht auch für unsere Gäste.“

Wenn Sie Interesse an einem kreativen Austausch haben, sprechen Sie mich gerne direkt an.
Die Lech Lodge soll nicht nur ein Ort zum Entspannen sein – sondern auch zum Innehalten, Erleben und Mitgestalten.